Offen für Neues und der Tradition verbunden – Taunus-Zeitung berichtet

vom 23. Januar 2019

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MGV-Chöre und Schulchor stimmen auf das Weihnachtsfest ein

vom 30. November 2017

Ein vorweihnachtliches Programm präsentiert der MGV 1875 Falkenstein in seinem diesjährigen Konzert, das am 17. Dezember 2017 um 16 Uhr in der Christkönig-Kirche Falkenstein stattfindet. Besonders freuen sich die Sängerinnen und Sänger des MGV über die Teilnahme des Schulchores „Himbeerwichtel“ der Falkensteiner Grundschule, der ein Teil des Programmes mitgestaltet. Es ist bereits das dritte Mal, das MGV und Grundschulchor gemeinsam konzertieren. Die Chorleiter Mark Opeskin vom MGV sowie Evi Dorn und Friederike Müller vom Schulchor haben sich wieder große Mühe bei der Zusammenstellung des Konzertprogramms gegeben. Angefangen von „O Tannenbaum…“ über „Kling Glöckchen…“ bis zum Klassiker „O‘ du Fröhliche…“ sind alle Stücke vertreten, um das hoffentlich zahlreiche Publikum auf das bevorstehende Weihnachtsfest entsprechend einzustimmen.

Instrumental umrahmt wird das Konzert von den Bläserensembles „Le Trombelle“ und „Banda Capricciosa“ der Frankfurter Bläserschule. Die im Jahr 2016 gegründete Institution pflegt die Tradition der kirchlichen Blechbläsermusik und bietet jungen Menschen das Musizieren in Blechbläserensembles im kirchlichen Raum an. Es wird in verschiedenen Formationen wie Trio, Quartett, Quintett bis hin zum großen Bläserensemble mit Trompeten, Posaunen, Hörnern und Tuben musiziert.
Ein Eintritt für das Konzert wird nicht erhoben. Vielmehr freuen sich die Sängerinnen und Sänger am Ende des Konzerts über eine Spende der Besucher. Wie bei den vorgehenden Konzerten soll wieder ein Teil der Einnahmen dem Schulchor zur Unterstützung eines Projektes zur Verfügung gestellt werden. In der Konzertpause werden den Besuchern von den Sängerinnen vorbereitete kulinarische Köstlichkeiten angeboten.

Chormusik zum Christfest – Stimmungsvolles Weihnachtskonzert

vom 30. Dezember 2016

Königsteiner Woche vom 22.12.2016

Das diesjährige Weihnachtskonzert des Männergesangverein 1875 Falkenstein war, was die beteiligten Chöre betrifft, eine Premiere. Zum ersten Mal hatten sich der MGV Falkenstein und die Singgemeinschaft 1860 / 1893 aus Königstein zusammengefunden, um gemeinsam ein Chorkonzert zur Weihnachtszeit zu gestalten. Mit der Chriskönigkirche in Falkenstein als Konzertort hatten die Verantwortlichen eine weise Wahl getroffen, denn die hervorragende Akustik der Kirche sollte den Besuchern des Konzertes ein wunderbares Klangerlebnis bescheren.

Markus Schleicher, 1. Vorsitzender des MGV Falkenstein führte gewohnt professionell durch das Chorprogramm und ein kleines beben lag in seiner doch stolzen Stimme, als er die Sängerinnen und Sänger des MGV Falkenstein ankündigte, die den ersten Teil des Konzertes mit drei sehr interessanten und grundlegend unterschiedlichen Weisen eröffneten. Die Zuhörer in der fast voll besetzten Kirche kamen zunächst in den Genuss einer indianischen Weise, die Mark Opeskin für den gemischten Chor arrangiert hatte. Darauf folgte eine sehr beeindruckende musikalische Interpretation des „Ave Maria“, wie sie sicher nur sehr wenige kannten. Dieses sehr modern wirkende Arrangement, bestehend aus einer Kombination von Sprechgesängen, war wahrhaftig außergewöhnlich und ließ manchen Zuhörer mit der Frage zurück, ob es sich nun um ein gebet oder ein Musikstück gehandelt hatte. Abgerundet wurde der erste Chorabschnitt mit einem Ghospel, dem naturgemäß die Freude am Glauben und am Gesang innenwohnte.

Diese drei gelungenen Darbietungen zeigten schon zu Beginn des Konzertes, über welches breite Spektrum der Chormusik sich die Zuhörer an diesem Abend freuen konnten. Der Fokus des ersten Konzertteiles lag jedoch eindeutig auf der nun folgenden Darbietung des „Messe Nr. 2 G-Dur“ für Männerchor und Orgel, komponiert von Charles Francois Gounod. Nachdem Markus Schleicher die Besucher ein wenig in das Lebenswerk von Gounod eingeführt hatte, stimmten die Sänger des MGV Falkenstein gemeinsam mit den Sängern der Singgemeinschaft Königstein und Cantus Wirena aus Wehrheim unter der Orgelbegleitung von Torsten Mann zunächst des „Kyrie“ der Messe an. Das von Gounod komponierte kirchliche Musikstück wurde mit der Bitte vorgetragen, die Messe als „Ganzes“ zu genießen und mit dem Applaus bis zum Schluss zu warten. Diese Bitte war im Verlauf der Aufführung voll und ganz nachzuvollziehen. Durch die wunderbare Akustik in der Kirche waren die Zuhörer vom Chorgesang „gefangen“. Die tiefen, volltönenden Männerstimmen kamen voll zur Geltung und die ergreifende Gesamtwirkung des Chorstückes ließ manchen Zuhörer wohlig erschauern. Die Messe wurde getragen von mehr als vierzig Männerstimmen, perfekt arrangiert und angeleitet von Mark Opeskin. Der nicht enden wollende Applaus der Zuhörer war der Lohn der Sänger für ihren wunderbaren Auftritt. Eine Steigerung war danach für den Moment kaum noch möglich und so entließ Markus Schleicher die Gäste nebst Sängerinnen und Sänger in eine 30-minütige Pause, in der den Gästen im katholischen Pfarrsaal kleine Stärkungen und Erfrischungen serviert wurden. …

Der zweite Teil des Konzertprogrammes stand ganz unter dem Stern der nahenden Weihnacht. Die Zuhörer erfreuten sich an einem umfassenden Potpourri internationaler Weihnachtslieder. Auf der Bühne standen nun die Sänger des MGV Falkenstein, der Singgemeinschaft Königstein sowie die Sängerinnen von „CantaNobis“ und „Sing mit Swing“. Das nun folgende Weihnachtsliederprogramm stellte zwar einen Kontrast zum kirchlichen Chorgesang des ersten Teiles dar, begeisterte die Zuhörer jedoch ebenso. Die Chöre unter der Leitung von Mark Opeskin und Wolfgang Gatescher harmonierten ganz wunderbar miteinander. Die sehr fröhlichen Stimmen ließen die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger an der Chormusik deutlich erkennen. Dieser Funke sprang auch auf das Publikum über, als die Chöre nach einigen, weniger bekannten deutschen Weihnachtsliedern anschließend britische und amerikanische Weihnachtslieder anstimmten. … Die Lieder waren von den Chorleitern sehr anspruchsvoll arrangiert und forderten den Chören einiges Können ab. Die Sängerinnen und Sänger wurden diesem Anspruch aber voll und ganz gerecht und bezauberten ihr Publikum mit wunderschönen Liedern aus der Winter- und Weihnachtszeit.

Seinen stimmungsvollen Abschluss bildete das Lied „O, du fröhliche“, dass traditionell von den Chören und dem Publikum gemeinsam gesungen wird. Begleitet von Torsten Mann an der Orgel bildete dieses Lied das Ende eines wunderbaren Weihnachtskonzertes in Falkenstein. Wäre jetzt noch ein klitzekleines Schneeflöckchen vom Himmel gefallen, die Einstimmung auf Weihnachteen wäre an diesem Abend perfekt gewesen.

Weihnachtskonzert „Chormusik zum Christfest“

vom 14. Dezember 2016

KöWo – 8.12.2016

„Chormusik zum Christfest“ – unter diesem Motto steht das diesjährige Weihnachtskonzert des MGV 1875 Falkenstein, das am Samstag, dem 17. Dezember um 19.30 Uhr in der katholischen Kirche in Falkenstein stattfindet. Bereits Anfang des Jahres hatte der Vorstand des MGV Falkenstein gemeinsam mit seinem Dirigenten Mark Opeskin überlegt, wie man das Weihnachtskonzert gestalten könnte. Schnell reifte die Idee, den im Jahr 2015 intensivierten Kontakt zur Singgemeinschaft Königstein zu nutzen und diese Kooperation im Rahmen eines weiteren Konzertes auszubauen. Die Verantwortlichen der Singgemeinschaft waren von der Idee angetan und so traf man sich Mitte des Jahres, um Einzelheiten des Konzertes zu besprechen. Die musikalische Gestaltung liegt in der Verantwortung der Dirigenten beider Chöre – Mark Opeskin beim MGV Falkenstein und Wolfgang Gatscher auf Seiten der Singgemeinschaft Königstein.

Eingestimmt werden die hoffentlich zahlreichen Besucher zu Beginn des Konzertes vom gemischten Chor des MGV Falkenstein, der ein Potpourri internationaler Weihnachtslieder vortragen wird. Mit an Bord ist auch der Männerchor von „Cantus Wirena“ aus Wehrheim, den Mark Opeskin ebenfalls dirigiert. Unter seiner Leitung werden die Männerchöre aus Falkenstein, Königstein und Wehrheim im ersten Teil des Konzertes die Messe Nr. 2 G-Dur von Charles Francois Gounod vortragen, die der französische Komponist für Männerchor und Orgel geschrieben hat.

Nach der Pause werden die Frauenchöre des MGV Falkenstein „Canta Nobis“ und der Singgemeinschaft Königstein „Sing mit Swing“ deutsche Weihnachtslieder und Weihnachtsklassiker der englischsprachigen Welt vortragen. Den Abschluss bilden die gemischten Chöre der Vereine. Mehr als 60 Sängerinnen und Sänger werden dabei musizieren.

Mundart mit Hermann Groß beim MGV

vom 27. Oktober 2016

Königsteiner Woche – Falkenstein – „Frehjer im Herbst“ – unter diesem Motto steht ein gemütlicher Abend, zu dem der Falkensteiner Männergesangverein und Hermann Groß alle Interessierten für Freitag, 28. Oktober, um 19.30 Uhr in das MGV-Vereinshaus, Alt Falkenstein 15, einladen. Gedichte und Geschichten in Hessischer Mundart, bei denen die Herbstzeit mit ihren Besonderheiten im Mittelpunkt steht, wird Hermann Groß in seiner ihm eigenen, unterhaltsamen Art vortragen. Man darf gespannt sein, was er alles zu berichten weiß. Die Falkensteiner Sängerinnen und Sänger werden passend dazu wieder leckere, hessische Spezialitäten zum Verzehr anbieten. Dazu gibt es spritzigen Äppelwein und vieles mehr. Der MGV und Hermann Groß freuen sich auf zahlreiche Gäste. Der Eintritt ist frei.

Zum Kellerfest leuchtete der Nachthimmel über Falkenstein

vom 17. Oktober 2016

Königsteiner Woche – Falkenstein (el) – Es ist eines dieser Feste, auf die man sich jedes Jahr aufs Neue freut und das dann immer wieder viel zu schnell vorbei ist. Das ist zumindest das subjektive Empfinden der Kellerfest-Besucher, die im vergangenen Jahr ausnahmsweise einmal aussetzen mussten, da der gastgebende Verein – der MGV Falkenstein – sein 140-jähriges Bestehen feierte. Rund um das Jubiläum waren ohnehin schon verschiedene Veranstaltungen gruppiert, die es unmöglich machten, das Kellerfest auch noch durchzuführen. Umso größer war daher in diesem Jahr die Vorfreude, als man am ersten Abend des Festes, zu dem für Samstag und Sonntag eingeladen wurde, nach einem für so manchen schweißtreibenden Aufstieg durch das Falkensteiner Burgtor schritt. Zu allererst – und da gab es für keinen der Besucher ein Vorbeikommen – galt es, dem einmaligen Panorama, dem atemberaubenden Blick über die Mainebene, Tribut zu zollen. Wo sonst kann man solche Ausblicke über eine ganze Region erhaschen? Mit diesen Bildern im Kopf stieg man dann die Treppen in die Festkeller empor, um sich mitten im Geschehen wiederzufinden.

„Am Samstag hatten wir eine tolle Stimmung auf der Burg, es waren an die 350 Leute da“, zog MGV-Vorsitzender Markus Schleicher hinterher ein positives Fazit, selbst wenn der Sonntag aufgrund der Hitze einige davon abgehalten hatte, den Aufstieg zu wagen. Aber dieser, dem Wetter geschuldeter Umstand lässt sich wohl eher unter „Randnotizen“ verbuchen. „Viel erwähnenswerter ist da die Tatsache, dass man im Fanclub ‚MGV Nord‘, der sich vor etwa 15 Jahren zum Kellerfest gegründet hat, und seitdem zu den Stammgästen eines jeden Festes auf der Burg zählt, großartige Helfer beim Auf- und Abbau des Kellerfestes gehabt habe“, betonte Schleicher. Diese Hilfe hat man sehr gerne angenommen, zumal – und auch das ist kein Geheimnis – der Altersdurchschnitt der Sänger Jahr für Jahr in die Höhe schnellt, sodass man für junge helfende Hände dankbar ist. Den vom Verein angebotenen Fahrdienst hätte so mancher, der nicht so gut zu Fuß ist, genutzt, so Schleicher weiter, der sogar am Freitag, einen Tag vor dem eigentlichen Kellerfest, ein Plus in der Vereinskasse verbuchen durfte. Wie bereits 2014, hatte die Feuerwehr der Gesamtstadt den Umstand genutzt, dass die Garnituren für das Kellerfest schon einen Tag vorher aufgebaut waren, sodass die Wehren hier am Freitag mit 130 Mann feiern konnten. Bewirtet wurden sie durch die MGV-Mitglieder, sodass beide Seiten einen Vorteil daraus hatten.

Einen Versuchsballon habe in diesem Jahr das angebotene Karaoke-Singen dargestellt, sagte Schleicher, der jedoch nicht verraten wollte, ob unter den Karaoke-Kandidaten so manches potenzielle Chormitglied gewesen ist. Der gemischte Chor des MGV hatte jedenfalls ebenso mit drei Liedern seine Empfehlung am Sonntag abgegeben. An diesem Nachmittag gab es darüber hinaus auch noch Grund zum Jubeln für so manchen, der zuvor fleißig Losabschnitte ausgefüllt und in die große Lostrommel geworfen hatte. Die Preise waren von zahlreichen lokalen Unternehmen gesponsert worden, was wiederum ein Beleg für die Akzeptanz dieses Festes in der Bevölkerung ist. Und weil er das Kellerfest ebenso wie die Bürger liebt, übernimmt ein anonymer Spender seit Jahren die Kosten für das spektakuläre Feuerwerk über Burg Falkenstein, das auch in diesem Jahr – und diesmal wirklich ganz besonders – alle noch Stunden und Tage hinterher schwärmen ließ. Der Nachthimmel über der Burgruine wollte nicht aufhören zu leuchten und der Funkenregen und die Figuren am Himmel schienen kein Ende zu nehmen, was wirklich auch keiner der Besucher wollte, so wunderbar war der Anblick.

Für die musikalische Versorgung der Gäste war zu diesem Fest DJ Rainer Meser zuständig, wobei man hier auch wieder auf eine lokale Verbindung zurückgegriffen hatte, die sich auszahlen sollte. Der DJ hatte sehr zum Gefallen der doch überwiegend älteren Gäste viele Evergreens im Gepäck, mit denen jeder etwas anfangen konnte, selbst wenn man nicht immer den eigentlichen Titel benennen konnte und dies in eine Art Quiz mit dem Tischnachbarn mündete.

Nach den Sommerferien nimmt auch das weitere Jahresprogramm der Falkensteiner Sänger so richtig Fahrt auf. Für den 8. Oktober ist ein Ausflug nach Mainz geplant, für den man sich gerne noch anmelden kann. Neben einem Museums- und dem Dombesuch steht auch noch eine Brauhausführung an. Auf der Agenda steht ebenso ein „Hessischer Abend“ mit Hermann Groß bei Fleischwurst & Co. Danach geht es stark auf Weihnachten zu und somit sei an dieser Stelle schon mal auf das Weihnachtskonzert am 17. Dezember hingewiesen, das der MGV diesmal gemeinsam mit der Singgemeinschaft Königstein veranstalten wird.

Musikalische Gipfelstürmer sorgen für melodische Höhenflüge

vom 29. Oktober 2015

„Königsteiner Woche“ vom 8.10.2015

Falkenstein (js) – Feiern, feiern und nochmals feiern, lautete das Credo des MGV 1875 Falkenstein, der am vergangenen Wochenende an gleich drei Abenden hintereinander die Bühne des Bürgerhauses in Beschlag genommen hatte. Anlass hierfür war das stolze 140-jährige Jubiläum eines „Vereinsurgesteins“, dem es gelungen ist, so viele Generationen mit seiner Gesangskunst zu erfreuen und gleichzeitig zu überdauern.

Kein Wunder also, dass sich an diesem Jubiläumsabend so ziemlich alles ums Singen drehte. Dabei sorgte aber bei Weitem nicht nur der MGV selbst für musikalischen Ohrenschmaus, sondern auch fünf weitere Falkensteiner Vereine, die sich, auch wenn sie ansonsten nicht viel mit Musik am Hut haben, dem Gesangswettbewerb tapfer stellten. Doch bevor mit dem Songcontest so richtig in die Vollen gegangen werden konnte, durfte natürlich die gute alte „Olga Orange“ zum Einstieg in die rauschende Partynacht nicht fehlen.  …..

Nach dem süß-sauren Galgenhumor wurde es schließlich wieder etwas stiller im Saal, was ganz allein Zauberkünstler Felix Gauger zuzuschreiben war, der zur Abwechslung mal nicht zum Lachen, sondern zum Staunen animierte. Wem gelingt es schon, aus einem völlig inhaltlosen, roten Luftballon beim Zerplatzen eine Flasche Wein zu entlocken? Doch bevor man darüber rätseln konnte, da folgte auch schon die nächste, magische Überraschung, mit der so keiner wirklich gerechnet hatte. …

Der Schlagersänger und Newcomer Patrick Kümmel beehrte an diesem Abend die Falkensteiner mit fetzigem Schlager, der nicht nur für abgefahrene Stimmung sorgte, sondern auch gleichzeitig schon mal auf den bevorstehenden Songcontest einstimmte. Nachdem die Stimmung bereits bestens aufgeheizt und die hungrigen Mägen ebenfalls in ausreichendem Maße gefüllt waren, ging es zum lange ersehnten und spannenden Teil des Abends über. Denn schließlich sollten ja die eingeladenen Vereine ihrem Gastgeber, dem MGV, auch zeigen, was sie musikalisch auf dem Kasten haben. Allen mutig voran startete der Heimatverein, der aus vollem Halse eine Hommage an die wunderbare Heimat anstimmte. Lumpen ließ sich aber auch die Konkurrenz nicht, die ebenfalls beherzt die Stimme erhob, so wie beispielsweise der „MGV Nord“. Einen wirklich guten Einfall hatte das Partnerschaftskomitee, das neben einem deutschen Lied auch gleich noch zu Ehren der anwesenden französischen Gäste das „Frére Jacques“ erklingen ließ. Etwas in die Trickkiste greifen musste hingegen die TSG Falkenstein, die zwar mit dem Vorsitzenden Jörg Pöschl ein wenig unterrepräsentiert war, aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch und so wurden die beiden Kellner einfach kurzerhand ihres Amtes enthoben und zur Verstärkung des Einmannchores als die „singenden Kellnermeister“ ein wenig zweckentfremdet. … Sieger des Abends war der Mandolinenclub. Sowohl die in dunkle Mönchkostüme als auch das durch und durch geradezu andächtig klingende „Krasnawolski“, das immerzu im Gleichklang wiederholt wurde, stießen auf großen Zuspruch. Den Pokal in Form eines goldenen Mikrofons gab es angesichts solch origineller gesanglicher Beiträge glücklicherweise dann auch in fünffacher Ausfertigung.

„Ein derber Hund“: Begge Peder in Bestform für den MGV

vom 18. Oktober 2015

„Königsteiner Woche“ vom 8.10.2015

Falkenstein (el) – Wer hätte gedacht, dass man mit einem abgewetzten Filzhut, einem blauen Kittel und falschen Zähnen zu einem ganz anderen Menschen werden kann? Zu einem, über den man sich vor Lachen krümmen muss und das sogar ganze zwei Stunden lang. Das Studienobjekt heißt „Begge Peder“ und der hatte für sein Publikum das völlig ausverkaufte Falkensteiner Bürgerhaus wieder mal Geschichten mitgebracht, die er mitten aus dem Leben schöpft, über die er sozusagen auf der Straße stolpert. „Fertisch!“ würde der Begge Peder in seiner unnachahmlichen, miesmuscheligen Art auf Hessisch sagen, die ihn wiederum zum Sympathieträger wider Willen macht. Schließlich hackt Peter Beck – wie hätte das gedacht – in seiner Rolle als der unverbesserliche Hausmeister auf jedem rum und dabei, so verriet er seinen Zuschauern vorneweg, handele es sich dabei um lauter Geschichten „die stimmen“. Auch das noch! Muss man da befürchten, auch bald Opfer vom Begge Peder zu sein? „Mo gugge“ würde dieser wiederum antworten, um beim Titel seines Programms zu bleiben, das er am Freitagabend anlässlich des 140-jährigen Bestehens des Falkensteiner MGV zum Besten gab und dabei blieb kein Auge trocken. ……

Eigentlich ist Peter Beck, als bekanntes Gesicht der Meenzer Fassenacht, ja nicht nur ein Unterhalter und ein selbst ernannter „derber Hund“, sondern auch ein feiner Mensch, wie sich herausstellen sollte. Als Mitglied des Vorstands der Stiftung für krebskranke Kinder in Mainz hat er über die Jahre bereits 200.000 EUR für den guten Zweck gesammelt und ist, auch das sei verraten, neuerdings auf Facebook aktiv. Hinterher gab es aber ein echtes und kein virtuelles Treffen mit dem rheinhessischen Unikat, das dafür sogar eine eigene „Einkaufsdutt“ mitgebracht hatte, voll gepackt mit Fanartikeln des Begge Peder, die man im Paket kaufen und dabei noch Gutes tun konnte. Ein hoch zufriedener 1. Vorsitzender des MGV Falkenstein, Markus Schleicher, verließ nach dem Programm den großen Saal, um sich im Foyer und im Nebenraum, in dem Getränke ausgeschenkt wurden, noch lange mit den Gästen und Gratulanten des MGV auszutauschen.

Zehn Jahre MGV-Vereinshaus – Dankeschön an die Helfer von damals

vom 16. Oktober 2015

Königsteiner Woche vom 10.09.2015

Falkenstein (el) – Wie war das noch mit den Heinzelmännchen, den guten Hausgeistern, die nachts ihre Arbeit verrichteten, während die anderen schliefen? So oder so ähnlich muss es sich vor zehn Jahren abgespielt haben, als der MGV Falkenstein das ehemalige in die Jahre gekommene Haus in der Straße „Alt Falkenstein“ saniert hat, um hier ein neues zu Hause für den Verein zu schaffen, in dem nicht nur die Chorproben stattfinden könnten, sondern auch jede Menge weitere gesellige Aktivitäten. Es muss ein ziemlicher Kraftakt gewesen sein, wenn man sich die Bilder vor der Sanierung anschaut, die Vorstandsmitglied Dieter Stemmler in einer rückblickenden Diaschau in Erinnerung an dieses Ereignis von vor zehn Jahren am Freitagabend im Vereinshaus auf die Leinwand projizierte.

Zehn Jahre Vereinshaus des MGV – das habe man auch mit den Helfern von damals feiern wollen, begrüßte Vereinsvorsitzender Markus Schleicher zirka 20 Männer und Frauen aus den Reihen des Vereins, die damals kräftig mit angepackt hatten. Als Beleg für ihre Schaffenskraft dienten immer wieder die Bilder von vor einem Jahrzehnt, die viele von ihnen als Helfer auf der Baustelle zeigten, die in ein ehrenwertes (Vereins-)Haus umfunktioniert werden sollte.

Zehn Jahre Vereinshaus – Markus Schleicher, der vor einem Jahrzehnt noch den Posten des Vize im MGV bekleidet hatte, zieht ein durchweg positives Fazit. Die nächsten zehn Jahre habe man nun vor sich und das zu überschaubaren Konditionen. Alle Sängerinnen und Sänger des MGV, seine Mitglieder und Freunde freuen sich darauf.

MGV und Himbeerwichtel geben den Takt für den Frühling vor

vom 26. Mai 2015

Königsteiner Woche vom 7. Mai 2015.

Falkenstein (el) – Wer am Tag des Frühlingskonzertes des MGV Falkenstein im Publikum saß, der wurde mit einem Konzert belohnt, das Lust auf den Lenz machte. Es war ein harmonisches, wenn auch für so manchen ungewohntes Bild, die gestandenen Sänger und Sängerinnen des MGV Falkenstein mit ihren verschiedenen Chören und davor die zirka 40 jungen „Himbeerwichtel“ der Grundschule Falkenstein stehen zu sehen. Groß und Klein versprühten so viel Freude am Singen, dass es ansteckend auf das Publikum wirkte.

Weil die „Co-Produktion“ der Generationen im vergangenen Jahr so gut funktioniert hat, lud man diesmal auch gemeinsam zum Konzert ins Foyer der Grundschule in Falkenstein ein. So standen sie dicht nebeneinander auf der Bühne. Von Lampemfieber keine Spur, es war eher die Begeisterung, die sich übertrug und sich in den Gesichtern widerspiegelte. Für den MGV Falkenstein bildete das Konzert unter dem Motto „Singin‘ in the Spring: BeSwingtes Frühlingskonzert“ den Auftakt zu den Veranstaltungen zum 140-jährigen Bestehen, die in diesem Jahr noch folgen werden. „Wir möchten Ihnen den Frühling näherbringen“, begrüßte MGV-Vorsitzender Markus Schleicher dann auch eingangs und schon ließen Eltern und Großeltern, Freunde und Bekannte die ersten Kameras klicken und es konnte losgehen, während Evi Dorn, stellvertretende Leiterin der Grundschule Falkenstein und „Himbeerwichtel-Anführerin“, mit Friederike Müller am Klavier den Takt vorgab.

Auch noch aus einem anderen Grund handelt es sich hierbei um eine überaus erfolgreiche, zukunftsorientierte Zusammenarbeit: Im vergangenen Jahr hatte man mit einem Teilerlös des Konzertes Liederbücher der Reihe „Sim Sala Sing“ angeschafft. Mit dem jovialen, lebensbejahenden „Schmetterling“ blieb man dem vorgegebenen Motto mit spritzigen, positiven Liedtexten treu. Fast besinnlich griff der Männerchor des MGV ins Geschehen auf der Bühne mit dem klassischen Lied „Unter der Linde“ von Mathieu Neumann ein. Ohne Happy-End, dafür aber mit einem wohl platzierten Augenzwinkern des MGV-Dirigenten Mark Opeskin interpretierte des Männerchor „Rendezvous“ – eine chormusikalische Liebesgeschichte getreu dem Motto „Heut‘ ist der Tag!“, der jedoch nicht so endet, wie man sich das vorstellt, von Oliver Geis. Lebensweisheiten, die hatte auch der Frauenchor „Canta Nobis“ des MGV mit im Gepäck, aber auch Amüsantes mit flotten Texten, die den Tenor des Frühlings aufgriffen, wie „Kakadu“, ehe der gemischte Chor mit „I Have A Dream“ von Abba in die Schatzkiste der Popmusik griff. Der Projektchor „Pop&Rock“ des MGV zeigte seinerseits mit „Eight Days A Week“ der Beatles oder „Killing Me Softly“ von Roberta Flack, dass man als Gesangverein auch bereit ist, neue Wege zu gehen. So mancher im Publikum konnte dabei beobachtet werden, wie er dazu die Lippen bewegte und wippte und sogar am liebsten auf die Bühne gesprungen wäre, um mitzusingen. Die Auswahl der Stücke sollte auch im weiteren Verlauf hochkarätig besetzt sein mit „Love Me Tender“ von Elvis Presley oder aber „Mein kleiner Teddybär“. interpretiert vom Männerchor. Nicht ganz so friedlich ließen es die Himbeerwichtel gesanglich angehen. Sie hatten eher Gefallen gefunden an Liedern zum Gruseln, wie dem „Dracula Rock“, die nicht nur ihnen merklich Freude bereiteten, sondern auch dem Publikum sichtlich Spaß machten. Man konnte nur stauen, mit welcher Disziplin, Freude und auch Ehrgeiz sie zu Werke gingen.